Bildungsprojekt in Kooperation mit INTAKA
Integrative Akademie für Bildung und Coaching
Die Entstehung der Idee und das Ziel
Aus den ersten Hilfsprojekten nach Hurricans 2008 ist im Kontakt mit kubanischen Verantwortlichen die Idee entstanden, kubanischen Professionals (Pädagogen, Lehrer*innen, Professor*innen, Psycholog*innen u. a.) Ausbildungen im NLP, im Coaching und Coach-Upgrades zu ermöglichen. Kubaner*innen können sich diese Ausbildungen nicht leisten, nicht einmal die Fahrt an den Seminarort und die Versorgung mit Essen und Trinken, Kursmaterial, u.a.
Bildungsbrücken mit Kuba übernehmen dabei für die kubanischen Professionals bei den INTAKA-Ausbildungen Transport, Übernachtung, Kursmaterialien, Essen…
INTAKA verlangt von den kubanischen Teilnehmer*innen keine Seminargebühr. Die Trainer*innen arbeiten ohne Honorar.
Rückblick: Engagement und Kostenübernahme seit 2013
Seit 2013 führt die INTAKA, Ausbildungen auf Kuba durch und unterstützt Kubaner:innen dabei, zertifizierte Ausbildungen absolvieren zu können, die international anerkannt sind. Diese Ausbildungen sind im Rahmen dieses INTAKA-Projektes für Kubaner*innen kostenfrei. INTAKA hat die Anmelde-, Seminar- bzw. Ausbildungs- und auch die Zertifizierungsgebühren übernommen und bisher zusätzlich auch die Kosten der kubanischen Teilnehmer*innen für:
- Unterkunft und das Essen in Hotels
- Ausbildungsmaterialien und deren Übersetzungen
- Bücher
- Übersetzerin während des Kursgeschehens
- Frühstück, Abend- und/oder Mittagsessen zu den Kurszeiten oder besonderen Feierlichkeiten
- Gebühren für die Tagungsräume
- Kosten für Snacks und Tagungsgetränke
- Transport zu den unterschiedlichen Kursorten
- Transport für auswärtige kubanische Teilnehmer*innen nach Baracoa
- Übernachtung für auswärtige kubanische Teilnehmer*innen, die nicht in Baracoa wohnen
Gemeinsames Lernen auf Augenhöhe
Damit hat INTAKA sichergestellt, dass die deutschen und kubanischen Teilnehmer*innen gemeinsam und im interkulturellen Austausch gleichberechtigt Lernende sind, und keine Zweiklassen-Kursmentalität entsteht (schlechteres Essen oder günstigeres Essen außerhalb des Kursgeschehens, Trennung der Teilnehmenden etc…). Eine derartige Aufteilung in 2 Klassen wurde immer und wird von INTAKA nach wie vor strikt abgelehnt.
Diese Projektkategorie war der Start der Idee zur Vereinsgründung „Bildungsbrücken mit Kuba e.V.“, damit diese Rahmenbedingungen weiter aufrechterhalten bleiben und keine Zweiklassen-Kursmentalität entsteht, die einem interkulturellen gleichberechtigten Austausch entgegenlaufen würde. Dies lehnt auch der Verein „Bildungsbrücken mit Kuba e.V.“ strikt ab.
Finanzierung und Kostenaufteilung
- INTAKA übernimmt weiterhin Seminar- bzw. Ausbildungsgebühr
(Beispielzahlen: diese Kosten betragen ca. 2.000,- € je Teilnehmer*in für eine Practitioner-Ausbildung oder ca. 3.500,- € bei einer Coaching-Ausbildung)
- Der Verein „Bildungsbrücken mit Kuba e.V.“ übernimmt in Absprache mit INTAKA und soweit dies der Kontostand zulässt:
… Hotels und das Essen in Hotels, wenn an einzelnen Kurstagen das Seminar außerhalb von Baracoa stattfindet (dieser Posten ist so niedrig wie möglich zu halten und betrifft nur wenige Tage)
… Ausbildungsmaterialien und deren Übersetzungen (das meiste ist durch die INTAKA-Initiative bereits vorhanden)
… Bücher (max. 1 Buch pro Teilnehmer*in oder Gruppe)
… Übersetzerin während des Kursgeschehens
… Transport zu den unterschiedlichen Kursorten (geringe Kosten)
… Transport für auswärtige kubanische Teilnehmer*innen nach Baracoa
… Übernachtung für auswärtige kubanische Teilnehmer*innen, die nicht in Baracoa wohnen (geringe Kosten für Kubaner*innen in kubanischen Privatunterkünften)
… Zertifizierungsgebühren
… Bezahlung von Exkursionen (eher geringe Kosten)
All diese Kosten werden vorher mit INTAKA abgesprochen, so dass gut kalkuliert und die Teilnehmer*innenzahl festgelegt werden kann
Gerhard
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